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Die Pächter:

 

 

 

vordere Reihe v.l.n.r

  •  Urs Thomann, Obmann

  •  Martin Vils

  •  Roland Widrig

  •  Hans Peter Komminoth

 

hintere Reihe v.l.n.r

  •  Max Riederer

  •  Amadeus Muoth

  •  Sepp Scherrer

  •  Reto Laetsch

  •  Reto Schneider

  •  David Rupp, Vize-Obmann

   
     

Jahresbericht 2010 von Max Riederer, Pächter Revier Pardiel

Im März 2011

Liebe Jagdkameraden,

Anlässlich der Hauptversammlung vom 18. März 2010 habt ihr mich zum „Jahresbericht-Ersteller“ für das Jahr erkoren. Diesem Auftrag bin ich natürlich gerne nachgegangen.

Ich möchte mich bei euch, geschätzte Jagdkameraden, herzlich für euere tolle Bereitschaft und eueren grossen Einsatz bedanken. Sei es bei den Hegearbeiten, auf der Jagd oder anschliessend zu gemütlichen Stunden im „Bannhöfli“ – es war einfach schön mit euch. Nur durch den Eifer von euch Kameraden ist es möglich, ein so schönes Jagdjahr, wie das vergangene zu erleben.

Persönlicher Rückblick

Mir liegt die „Schalfa-Hütte“ natürlich sehr am Herzen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde sie nun fertig gestellt. Für das Brennholz ist im neu erbauten Holzschopf auch genügend Raum. Der Hütte letzten Schliff hat Peter Bonderer mit dem schönen Schriftzug „Schalfa“ gegeben. Wir dürfen uns alle über eine solch prächtige Jagdhütte freuen. Am 6. Oktober 2010 haben Jules Mullis und Hansjörg Danuser von der Ortsgemeinde Bad Ragaz unsere „Schalfa“ begutachtet. Ich glaube sie waren überrascht die Hütte in einem solch guten Zustand zu sehen. Bei den anschliessenden Verhandlungen über Miete und Vertrag haben wir auch ihr Wohlwollen gemerkt. Unsere Mühe hat sich zweifellos gelohnt.

Im April 2010 gingen einige von uns nach Bonaduz um die Jagdwaffen einzuschiessen. Leider klappte dies nicht so gut wie im Vorjahr. Wir mussten uns anstehen und anschliessend einige Schüsse unter Zeitdruck abgeben. Dies können wir dieses Jahr besser lösen.

Am Ende des Jagdjahres durften wir uns über neue Jägerjacken freuen. Zusätzlich haben wir alle von Peter Bonderer eine bestickte Kappe geschenkt bekommen. Mit dieser prächtiger Jacke und Kappe können wir uns sicher sehen lassen.

„Schweizermeister“ mit diesem Titel konnte sich Amadeus Muoth küren. Anlässlich des 20. Eidgenössischen Bläserschiessen vom 20. Juni 2010 in Grosswangen gewann er im Gruppenwettkampf. Herzliche Gratulation!

Hege und Pflege in unserem Revier

Obwohl die Hege eine mühsame Arbeit des Jägers ist, wissen wir um ihre enorme Wichtigkeit. Uns allen ist bekannt wie schnell eine gerodete Fläche verwildert und zuwächst. Wir sind uns bewusst, wie schnell ein Hochsitz nicht mehr sicher ist. Uns ist klar wie schnell sich der Lebensraum für Tiere ändert. Ich denke da vor allem an die unaufgeräumten Holzschläge an denen wir die Wildwechsel jährlich freilegen müssen. Sogar die Salzstöcke werden von der planlosen Holzerei nicht verschont.

Schon früh begann unser Obmann mit dem Salzen. Im April ging es dann mit unseren ersten Arbeitstagen los. An vier Samstagen und einigen Abendeinsätzen wurden die notwendigen Frühlingsaufgaben bewältigt. Im Juni wurden die Arbeiten für das Mähen der Schneisen verteilt. Die Schneisen wurden unter den Pächtern zugeteilt. So konnte diese jeder Pächter selbständig mit seinen Kollegen mähen. Damit wird ein Grossteil unserer Schneisenfläche unterhalten.

Mir persönlich gefällt diese Regelung sehr gut. Ich hatte damit die Möglichkeit mit meinen Jagdgästen die Arbeiten an einem oder zwei schönen Frühsommerabenden durchzuführen. Und dies ohne Druck von unserem „Guru“. Mit den Sommerferien kam die Zeit für das alljährliche Heuen. Mit grossem Einsatz ging dies wieder „ruck-zuck-zack-zack“ und der Heuet gehörte wieder der Vergangenheit an.

Auszug aus dem Protokoll vom 11. August 2010 Zitat Reto Laetsch Heuen Organisation und Maschinen haben funktioniert. Das gute Ergebnis ist dank vielen Helfern und grossem Einsatz erzielt worden. Einer der Helfer aus dem „Hegen und Jagen“ Programm, konnte inzwischen seinen „Lohn“ abholen. Er konnte einen guten Rehbock erlegen.

Jagdschiessen „Schalfa“

Am 5. Juni 2010 bei schönem Frühsommerwetter haben wir das traditionelle interne Jagdschiessen durchgeführt. Ein durchaus spannendes Ereignis. Wer hat die stärksten Nerven, die ruhigste Hand oder am Ende am meisten Glück? Jagdmeister wurde unser Obmann. Sieger der Gamsscheibe war Reto Laetsch. Und das Können oder Glück auf den „Mungg“ bewies Pepa Komminoth. Nach dem Jagdschiessen hatten wir einen wunderschönen Nachmittag mit unseren Familien.

Jagdwoche vom 27. September bis 02. Oktober 2010

An diesem Montagmorgen sind die meisten Pächter mit bester Jagdlaune in die Jagdwoche eingerückt. Nach der gesetzlichen Predigt unseres Obmann ging’s dann auch los. Wir durften eine tolle Woche miteinander verbringen. Das Hüttenleben in der frisch renovierten „Schalfa“ war ein richtiger Genuss. Die Jagdstrecke war ende Woche auch ansehnlich.

Jagd auf Schalenwild

Rehwild Die Rehjagd verlief gut, dank unserem Abschussplan und der hohen Qualität der Lebensräume konnten wir starke Rehböcke erlegen. Bis zum Jagd-Ende wurden 33 Rehe geschossen.

Gamswild Gemäss unserer Planung wurden drei Gämsen erlegt.

Rotwild Unsere schonende Jagd auf Hirschspiesser und Alttiere wurde von uns Pächtern auch im vergangenen Jahr eingehalten. Trotz Fehlverhalten im Forst konnten wir auf eine gute Jagdstrecke zurückschauen.

12 Kälber (7 Stk. m., 5 Stk. w.) 1 Schmaltier

1 Alttier
7 Stiere (1 14-ender, 1 12-ender,
1 8-ender, 2 6-ender „sog. Pfupfer“,
2 Spiesser)

Total wurde 21 Stück Rotwild erlegt.

Reto Laetsch und Roland Widrig konnten ihren ersten Stier im Revier schiessen. Urs Thomann durfte dank seinem Jagdinstinkt einen tollen Vierzehnender erledigen. Diesen Abschuss hat er gebührend im Klosterhof (Nachbarrevier) gefeiert.

Gesellschaftsjagd 2011

Wir hatten meist gut besuchte Anlässe. Wir konnten unseren Arbeitern und Gästen interessante Jagden organisieren. Für Speis und Trank war auch immer bestens gesorgt. Und die anschliessenden Gesangsstunden werden allen in Erinnerung bleiben.

Schlussjagd

Die Schlussjagd wurde dank unseren Schwimmern auch zum Erfolg.

Zusammenarbeit mit den Behörden

Die alljährliche Behördenjagd fand am 6. November 2010 statt. Dank diesem Anlass pflegt man eine kameradschaftliche Beziehung zu den Gemeindevorständen. Wir hoffen, dass im Herbst 2011 mehr Leute unserer Einladung folgen werden. Dank der guten Beziehung mit der Rothirsch-Hegegemeinschaft 2 sind sogar unsere Heuvorräte inventarisiert. Trotz unserer Bemühungen hat die Zusammenarbeit mit dem Forst nicht ganz geklappt. Wir wurden praktisch nicht über die Vorhaben der Forstgruppen informiert. So wurden die Holzschläge „Prodchopf“, „Ahoriloch“ und „Chendelegg“ in einer für das Wild sehr ungünstigen Zeit bearbeitet. Der Forst nimmt keine Rücksicht auf das Wild und deren Jäger. Wir sind jedoch geduldig und hoffen im 2011 auf mehr Rücksichtnahme.

Ich möchte mich noch einmal bestens für die Einsatzstunden bei Hege und Jagd bedanken. Allen ein „Weidmannsheil für die nächste Jagdsaison.

Max Riederer

           

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Aktualisiert: 01.06.2011

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